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Sanitär
 

Warum enthärtetes Wasser?

Im Wasser gelöste Härtebildner (Calcium- und Magnesiumionen bzw. Salze) können überall dort stören, wo das Wasser mit alkalischen Stoffen, insbesondere mit Seifen in Berührung kommt oder dort wo es erwärmt, verdampft oder verdunstet wird. Klassische Anwender von enthärtetem Wasser sind darum die Textilindustrie, Wäschereien, Grossküchen und Dampferzeuger.
Neben diesen klassischen Enthärtungsanwendungen gibt es eine steigende Anzahl zusätzlicher Anwendungen. Es werden immer mehr Maschinen und Geräte eingesetzt mit verfeinerter aber auch empfindlicher Technik, höheren Heizdichten und Temperaturen, geringeren Wandstärken, etc. Viele benötigen enthärtetes Wasser.
Selbst ein ideales Gleichgewichtswasser, also ein Wasser, das zur Ausbildung einer perfekten Schutzschicht neigt, wird nach dem Verlassen des öffentlichen Leitungsnetzes, in welchem Fliessgeschwindigkeiten und Temperaturen noch relativ konstant sind, im Leitungssystem eines Hauses zur problematischen Flüssigkeit. Kalt- und Heisswasser- leitungen verkalken und korrodieren und die störungsfreie Funktion von Haushaltapparaten wird durch Kalkausscheidungen beeinträchtigt. Bei massvoll enthärtetem und richtig konditioniertem Wasser treten diese Probleme nicht auf.


Vorteile von enthärtetem Wasser

Auch Haushalte werden stets weiter mechanisiert. Ansprüche an Sauberkeit und Komfort steigen stetig. Mit enthärtetem Wasser für die Waschmaschine wird der Waschpulver- und Weichspülerverbrauch um bis zu 50% reduziert und die Wäsche trotzdem sauber, weich und flauschig. Die Geschirrspülmaschine spült fleckenlos mit weniger Glanzmittel. Kaffeemaschinen brauchen nicht mehr entkalkt zu werden.
Für die Gesichts- und Körperpflege ist enthärtetes Wasser die beste Basis. Haut und Haare bleiben geschmeidig. Weiches Wasser, moderne Baukastenwaschmittel und Waschseifen entlasten gemeinsam die Umwelt.


Wie kommt der Kalk ins Wasser?

Regenwasser reichert sich in der Atmosphäre mit Kohlensäure an. Dadurch werden im Boden Kalksalze aufgelöst. Je nach Beschaffenheit des Bodens wird mehr oder weniger Kalk aufgelöst. Dass Wasser "schleppt" diese Verbindung von Kalk und Kohlensäure z. B. in Form von Calziumhydrogencarbonat in die Hauswasserinstallation und erzeugt so entsprechend kalkhaltiges resp. hartes Wasser.

  • Hartes Wasser beschädigt Rohrleitungen, Boiler und sanitäre Einrichtungen
  • Hartes Wasser verkalkt die Haushaltsgeräte
  • Hartes Wasser führt zu verkalkten Armaturen, Duschen, Badfliesen und Sanitärkeramik
  • Hartes Wasser erhöht die Reparaturkosten für die Haustechnik
  • Hartes Wasser erhöht die Energiekosten um ca. 10% je 1mm Kalkschicht